Die Segenthauer Mundart ist eine Kolonistenmundart, die sich erst um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhunderts endgültig entwickelt hat. Da die Kolonisten ausverschiedenen Gegenden des Mutterlandes kamen, sprachen sieverschiedenartige Dialekte. Mit der Zeit aber fand ein Ausgleich statt,gewisse mundartliche Elemente unterlagen,andere gewannen die Oberhand undwurden vorherrschend. Das Ergebnis dieses rund 200-jährigen Ausgleichsprozesses war eine neue Mundart, eine Mischmundart,wie sie vielfach im Banat zu finden ist. Wichtige Erscheinungen der Segenthauer Mundart sind in dem Gebiet der rechtsrheinischen Pfalz zu finden.
Lautliche
Besonderheiten:
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Da viele Ansiedler
aus Elsaß-Lothringen kamen, haben sich auch französische Wörter erhalten:
Kurasch (Mut), Kontrakt (Vertrag), Adje (Adieu), retour (zurück), akkurat
(genau), elegant (modern, zierlich), Bagatell (Kleinigkeit)
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Aabholle[abholl~]: abholen: fotografieabspeene [abspe:n~]: entwöhnen ackre [akr~]: ackern Adamsappl m: Kehlkopf Ädechs w: Eidechse un geh Affefett, s: Speichel Agrassle w: Stachelbeeren Ai [a:i] s, PI. Aije [a:j~]: Ei, Eier Aijespeis [a:j~speis] w: Rührei Allawitschka m: türkischer Honig Ambe m, PI. Embe: Eimer Bitt w: rundes Holzgefäß mit zwei Ohren anbaue [a:nbau~]: anbauen, etwas anfremme [a:nfremm~]: etwas bestellen anhaifle [a:nhaifl~]: anhäufein anroppe [a:nrop~]: anreißen, anbrechen Appl m, PI. Epple: Apfel Applknurtze m: Apfelgehäuse Blum w: Blume Applpita m: Apfelkuchen arich [a:rich]: sehr Arweit w: Arbeit Arzl w: Elster Äsch w: Asche Attich m: durch langes Kochen eingedickter Saft aus Holunderbeeren Aue [au~] s: Auge Ausgebacktes s: Paniertes Awenne [a:wen~] m: Kopfende einer Flur, Endstück einer Speckseite Awerglawe [a:w~gla:w~] m: Aberglaube |
BBaam m, PI. Beem: BaumBackscbiss w: Brotschieber Balwire [balwir~] m: Barbier, Friseur balwire: rasieren Barchet m: Baumwollgewebe, auf einer Seite aufgerauht Bäredreck [bäredreck] m: Lakritz Barich [ba:rich] m: kastrierter Eber Bartwisch m: Staubwedel Baschtian, Baschtl m: Sebastian Bedjar m: Lausbub Beebl [be:bl]: allgemein rur kleines Insekt Begleise [be:gleis~] s: Bügeleisen Beglock s: Betglocke Biego m: Bulle Biere [bi:r~] w: Birnen Bingl s: Kleidersack, Hol dei Bingl Birscht w: Bürste Birschtebinne [birscht~binn~] m: Bürstenbinder Birt w: zu einem Bündel zusammen- gebundene Sachen; e Birt Kukruzakarwas: irgendetwas stroh Bischi s: Büschel Bisl w: Base Bizikl s: Fahrrad blaadlvoll: randvoll bleed: blöd bloo: blau Bloode [blo:d~] w: Blase bloose [blo:s~]: blasen Bloosteen [blo:ste:n] m: Blaustein Blumse [blums~] m: mit Blutwurst gefüllter Enddarm Boding w: großes Faß Bogansche [bogansch~]: hohe Winterschuhe Bogatschi s: Gebäck Boiwl s: gestricktes Oberbekleidungsstück der Frauen Bozi [bo:zl] s: Kalb Braadl [bra:tl] s: Braten Braitigam m: Bräutigam Brie w: Brühe briedie: brüten brieje: brühen Brinse, w: Schafskäse broddle: brodeln broddle: meckern Broms: Bremse bsoff: betrunken bsoffeni Kipfle [bsoff~ni Kipfl~]: Weinblätterteig mit Nüssen gefiillt Bu[bu:] m, PI. Buwe [bu:w~]: Bub, auch lediger Erwachsener Bummerandsche [bumm~randsch~] w: Orangen Burscht m: lediger Freund eines ledigen Mädchens Bussi s: Kuss Buxschtehudi: ein ferner nicht definierbarer Ort |
CChristuskolatsche[ christuskola:tsch~] : Sandalen, zu große SchuheChor s: Chor, Orgelempore in der Kirche Chrischbaam m: Christbaum Chrischkindl s: Christkind Chrischtin w: Christine Crempita [crempit~J m: Blätterteig gefiillt mit einer aus Eiern, Milch und Mehl gekochten Creme |
DDachtrappe, m: Dachtropfdamisch: schwindelig dasich: traurig Datschl s: Teigtasche Datzl s: Untertasse Della m: Delle Dettl, m: kleiner Hund dirr: dürr Dirrab m: Hautkrankheit Dope [do:p;}] m: Prise; e Dope Salz Drieschling, m: Pilz driweriwer: von drüben herüber Drumsää w: große Handsäge. |
Eegle [e:gl~]: eckeinEh w: Egge Elleboe [ell~bo~) m: Ellenbogen Ertl [e:rtl) s: Schumacherwerkzeug ewe [e:w~): eben, flach Ewe [ew~] m: Eber |
FFeieblum w: KapuzinerkresseFirtich, s: Schürze Fitjefeil w: Pfeil und Bogen Flammetsch m: Flammkuchen Flarre m: großes Stück Flechte PI.: erhöhte Seitenteile am aufs Feld gefahren wurde Fledewisch m: zum Fegen benutzter Flitsching m, Flügel Flutsch w: faules Weib Flutte m: gek. Maisgries fratschle: handeln Frucht w: Weizen fuggre: abwertend rur handeln Furcht w: Furche Furzgriechl w: kleine runde Pflaume futtle: schwindeln |
Ggabse [ga:bs;}]: gähnengäcklich: albern gackre [gakr;}]: gackern gackse [gaks;}]: quatschen Galje PI.: Hosenträger Ganause, m: Gänserich Gänsetlügel Gärtl s: kleiner Garten Gatjehose w: lange Unterhose Gatsch w: Ente Gätschgai m: Teil eines Schlagspiels Gatschrich m: Erpel Gauschi w: ein Maß- zwei Hände voll, e Gauschi Frucht Geibe PI.: Nicht-Hochzeitsgäste, die nach aufgehobener Tafel beköstigt wurden Geiß w: Ziege Geleruub w: Möhre Gere [ge:r,,] m: Schoß Getretz m: Laufstall gin: geben gischtet [gischt"t]: gestern Goldamschi w: Goldammer Gosch, w: Mund Grummet s: Heu Grumus [grumu:s]: Spinat gruwlich: kraus Gucksiloch s: Guckloch gukse [guks,,]: verstohlen schauen gumme: dösen Gutzl s: Ferkl |
HHackeputze, m: Spachtel zum Reinigen der HackeHai, s: Heu Haie, w: Halle; Milichhale Haiwaa, m: Schatten einer Wolke häkle: häkeln; ghäklti Schuh Händsching, m: Handschuh Harmanie, w: Akkordeon Hawer, m: Hafer Henge,m: Kleidungsstück der Frauen Herrgottsbebl, s: Marienkäfer Herrgottsbrot, s: Samen der wilden Malve Herrgottschikla, w: Stiefmütterchen Hetschl, w: Hagebutte Himmlrose, w: Pfingstrose Hinervogl, m: Habicht Hingi, s: Huhn Hiwi, m: Erdhügel Hoge, m: Haken Hogemann, m: Schreckgespenst im Brunnen Holzhack, w: Beil hopse: hüpfen, springen Hospl, m: unüberlegt Handelnder Hotar, m: Feldflur Howl, w: Hobel Hullacke, m: Messer, das schlecht schneidet Hutwäd, w: Hutweide |
IIbet (I:bet]: WiesenheidIIpegritsche, m: Hamster; Redensart: Ilpegritsche Veglefange Inbrennsupp, w: Einbrennsuppe Ingemachts, s: eingemachte Suppe iweral : überall |
JJangl, s: BläserJäri, m: Georg Jetta, m: Stecheisen mit langem Stiel Jutt, m: Kasseler Juwitsch, s: Gemüsereis |
KKambl,m: KammKandl,w: Kanne Katzebänkl,s: Tischkreuz kepple : streiten Kiehberch, m : Rastplatz für Kühe Kinne [kinn:)] abspeene Kipfl, s:Hörnchen Kirspl,s: kleines ,elendes Kind Kitt, w : Quitte kIure: neugierig schauen Klerichte, m: Kleinrichter knotsche: massieren Knowlich, m: Knoblauch Knurze, m: Apfelgehäuse Kohne, w: Kahme (Hefepilz auf Wein und Eingesäuertem) Kolwe, m: Kolben kopliere: verehelichen Kredenz, m: Küchenschrank Krott, w: Kröte Krotteblume, w: Dahlien Krumber, w: Kartoffel Kukruz, m: Mais Kukruzritzl, w: Gerät zum entkernen der Maiskolben Kurwl, s: Körbchen Kutsch, w: Mistbeet Kuttl, m: Schlamm |
LLacke, m: PfiitzeLackl, m: starker Kerl Läde, w: Leiter lädig: etwas leid sein Laicht, w: Beerdigung, Trauerzug Lampl, s: Lamm lantsche: die Pferde bewegen Läscht, m: Leisten Lätzl, s: Lätzchen Lavor, s: Waschschüssel leene: tauen, leihen Legl: Holzgefäß, mit dem Trinkwasser Leiwl, s: ärmelloses Kleidungsstück Leni, s: Magdalena Lenier, s: Lineal Letscht, w: ein Spiel lettig: ledig letz: das Innere nach außen gedreht Letzelder, s Lebkuchen (Oster-, lewendige Strudl, m: Nussstrudel Lewer, w: Leber lezitiere: ersteigern lien: lügen Liesch, w: Hülle des Maiskolbens Lijebeitl, m: Lügner Lissi, s: Elisabeth littrich: liederlich lotter: locker Lummebradl, s: ein Gericht Lumpl, w: Lunge |
MMaa, m: MagenMaark, m: Markt, Durcheinander Maase, w: Mohn machen mari: morgen Mariann, w: Maria Marid, m: Morgen maschkeriert: maskiert maschtig: üppig Matzekuche, m: Gebäck aus Brotteig Mewl, PI: Möbel Midi, s: Anna Miller, m: Schmetterling Mitschi, s: kleiner Laib Brot mocklich: mollig Moddl, s: (Back)Form, Schungemoddl Mohler, m: Mahler Mohr, w: Sau Moosch, m: Wallach, Äpplmoosch Muck, w: Fliege Muhre raus, s: ein Spiel Muhrwollof, m: Maulwurf Mulde, w: Backtrog murkse: wurschtein Muschgattl, w: Geranie muschle: arbeiten muttiche: reifen |
Nnackarsch: nacktnackig: nackt Nani, s: Anna Nantschi, s: Verkleinerungsform für Anna närrisch: verrückt Nascht, m: Ast Naupe, PI.: Hirngespinste Nawl, m: Nabel newedrunne: daneben Newl, m: Nebel Nicki, m: Nikolaus Niklos, m: Nikolaus Nochber, m: Nachbar nowl: nobel Nuss-Bussle, PI.: Kleingebäck Nutzl, s: Schnuller |
Oobsenat: starrköpfigOhrereiße, s: Ohrschmerzen Ohrezwicker, m: Ometz, w: Ameise Oschteblum, w: Narzisse Otoman, m: Ottomane, Couch owacht gin: acht geben Owed, m: Abend |
Ppantsche:Pappedeckl, m: Karton Pappertgretl, w: sehr magere Frau Paprikasch, s: Gulasch Paradeis, w: Tomate Paradi, m: Prunk Paradizimmer, s: pariere: gehorchen Paschkenat, m: Pastinaken Patschke, m: Wickelschuh Patschkukruz, m: Puffmais Pflaumensaft mit Fruchtfleisch Phanneflicker, m: Klempner Phans, m: Bauch Phatt, m: Patenonkel Pheer, s: Pferd phetze: zwicken Phinschnimml, w: Flieder Phirsching, w: Pfirsich phischpre: flüstern Phool, m: Pflock; Weingartephool Pipatsch, w: wilder Mohn Pipi, s: Küken pipple: nippen plackig: glatzköpfig pladlvoll: randvoll Planzekutsch, w: Warmbeet plätsche: klatschen Plätschinke, m: Pfannenkuchen plendi: reichlich plicke: pflücken, kratzen Ploo, w: Plage ploon: plagen Plunse, m: mit Blutwurst gefüllter Teil des Schweinedarms Plutze, m: große Tasse Pokkele, m: Truthahn pollre: poltern, lärmen durch Klopfen Posse, m: Trotz pralle: prahlen Praum, w: Pflaume Praumeritsch, w: eingekochter pressiert: eilt Prigl, m: Stock protschle: brutzeln pruddle: quängeln prunze: Wasser lassen Puschtur, w: Statur |
QQuaschtl, w: Quastequele: quengeln Quetsch, w: Zwetschge |
RRäddI, s : RädchenRäe,m:Regen rafe: raufen raffe: auflesen rahme: räumen Raki, m: Schnaps Ramm, w: Raabe Rappl, s: Rassel rapple: scheppern Rapplfirtich, s: gestärkte und gewichste Schürze rapplich: rappelig räß:ranzig Rätsch, w: Ratsche Ratz, w: Ratte rederiere: davonlaufen Redmesse, s: kleines Messer zum abwurzeln der Rebstöcke Rein, w: Pfanne Reinl, s: kleine Pfanne ren Berich m: Berg Rettich, m: Radieschen Rikrott, s: Rückgrat Ringegras s: wilde Malwe ripple: abreiben, Kukruz ripple Ritsch, w: Mus; eingedickter Fruchtsaft ritzle: auflockern des Bodens zwischen den Reihen Riwisl, w: Johannisbeere Riwle, PI: Suppeneinlage Rock, m: Kleid Rub, w: Rübe S RuckI, w: Kugel ruckle: rollen Rupp, w: Raupe rupplich: geriffelt Russle, PI: Sardinen |
SSäe, m: Segensäje: sähen Salakadi, m: Hirschhornsalz Sauerhamml, m: Sauerampfer Scham, s: Holzgefäß scheckich:fleckig ScheckIe, PI.: Sommersprossen scheeme:schämen Scherr, w: angehaftetes Kochgut auf dem Toptboden Scherzl, s: Anschnitt eines Brotlaibes Schickslkapp, w: Haube derverheirateten Frau schiere: schüren, feuern Schierhoge,m:Schürhaken schifte: kalben, werfen (bei Tieren) schifte: rar Schirtzl, s: klo Schürtze Schitting, w: Grundstücksgrenze Schlaach, m: angehäufte Erde schläfe: langsam gehen, trödeln schlecke: lecken SchleckI, m: Marmelade Schlewe, PI: Schlehe Schliede, m: Schlitten schlimmre: schlittern Schlopp, m: Masche, Schleife Schlose, PI: Hagel schlurpse: schlürfen schnarkse: schnarchen schnaufe: atmen Schnittevogl, m: Zikade Schnog, w: Stechmücke Schopp,m:Schuppen Schoß,m:Rock Schowe, m: geschichteter Haufen Schragl, m: klappbares Heckteil des Pferdewagens Schubkarrich, m: Schubkarre Schuhertl, s: Schuhmacherwerkzeug Schullertiechl, s: Umhang schurklich: schusselig Schwor,m: Schwager Schwowegretl, s: Blasenbildung bei starkem Regen Spiwitzl, m: kleiner Finger Sprier, w: Spreu Sputz,m: Speichel sputze:spucken Stäh, w: Treppe Stanitzl, s: Papiertüte Steen,m: Stein Stenner, m: Holzgefaß, häufig verwendet zum Einsäuern von Weißkohl stingiche Hoffart, m: Tagetes Stiwlette, PI: hoher Kinderschuh Stoppl, w: Stoppelfeld strack: steif Strähl,m:Kamm strähle: kämmen Stritzl, s: Pulver zum Anrühren einer weißen Farbe für den Innenanstrich Strohl Heu Stuppe, m: Pflanzhilfe stuppe: stoßen Sturk, w: Storch Sturze, m: Wurzel des Maisstengels Stutze, m: Bierseidl; wurde zum Wassertrinken benutzt suddie: kleckern Sutt, w: Teich; die groß Sutt |
TTaachlenner, m: TaglöhnerTaaf, w: Taufe; Taafgodl, Taafpatt taafe: taufen taamle: taumeln tamisch: schwindelig; tamische Mitta Tandlmark, m: Flohmarkt Tanischte, m: Leinensack tappich: unbeholfen Tati,m:Vater Tatzl, s: kleiner Teller teerisch: taub; teerische Mitta Teerl, s: Gartentür teewe: toben Teppl, s: emaillierter Henkelbecher Tiechl, s: Tuch Todene,m:Toter traan: tragen Trechter, m: Trichter Tredl, s: Einzelzopf des aufgesteckten Zopfes ("Gredl-ZopF") treeme: träumen treiwe: treiben Trenk, s: Schweinsfutter Trewe,pl:Treber Trianglhaus, s: Haus mit einem Grundriss in L-Form Trieschling w: Pilz Trischte, m: Schober tropse: tropfen trottle: langsam gehen Truggl,w,:Truhe truckle: trocknen Trumml, w: Trommel trummle: trommeln Trummlschläe,m: Trommler Trutt, w: böser Geist Trutschl, s: einfältige junge Frau/ Mädchen trutze: beleidigt spielen Tschurak, m: warme Frauenjoppe Tschutschl, s: Oberteil der Frauenbekleidung Tschwaga, w: Löwenmäulchen Tuchet,w: Federbett turkle: torkeln Turt,w: Torte Tuwak,m:Tabak Tuwaksblum, w: Petunie Tuwakswaa, m: Handwagen |
UUmark,w: GurkeUmhängtiechl, s: Umhang Unerstock, m: Teil des Hemdes unterhalb der Taille urasich: verrückt Urschl, s: törichte junge Frau |
Vverfuggre: verschachern, Tauschgeschäfte machenverbuddle: verwirren vermaschkeriere: verkleiden verratzle: nicht ordentlich schneiden versteckle: verstecken verwurschtle: durcheinanderbringen Vetter, m: Anrede älterer Männer Vorlaaf, m: erstes Destillat beim Schnapsbrennen Vortänzer,m: erster Geldherr bei der Kirchweih |
WWaidling, m: hohe Schüssel mit zwei OhrenWeechschisser, m: Geschwür am Augenlid Weichsl, w: Sauerkirsche Werr, w: Maulwurfsgrille Wickl, w: mit Stroh und Schlamm umwickeltes Kantholz für Zimmerdecken widde: dagegen, dran wiedich: wütend Wimml, s: Pickel Windhex, w: Windhose Wullawutze, m: Larven der Mücke Wutschi, s: Fohlen |
ZZaam,m:ZaumZallasch, m: Gatter Zaug,w: Hündin zawle: zappeln Zellet, m: Sellerie Zewe, m: Zehe Ziehstrudl,m: Zinnglöckl, s: kleine Kirchenglocke Ziwl, w: Zwiebel zruck: zurück Zutzl, s: Schnuller zutzle: saugen Zutzelblum, w: rötlich blühende Wiesenpflanze Zwacke, m: Astgabel zwerich:quer Zwetter,m: Strickjacke |